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Als Inhaber einer Website möchten Sie natürlich in den Google-Rankings besser sichtbar sein. Das Problem: Ein professionelles SEO-Audit kostet schnell mehrere Tausend Franken. Die gute Nachricht ist, dass Sie einen SEO Audit selbst machen können. In nur 30 Minuten lassen sich die wichtigsten Fehler identifizieren und beheben. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, wie es funktioniert.

Warum ein SEO Audit selbst machen sinnvoll ist

Bevor wir in die technischen Details gehen, sollten Sie verstehen, warum ein SEO Audit selbst machen für Ihr Business wichtig ist. Die meisten Websites haben technische Probleme, die das Ranking beeinflussen, ohne dass der Inhaber es weiss. Diese Probleme sind oft einfach zu beheben, wenn man weiss, wo man schauen muss. Ein Audit hilft Ihnen, diese Probleme zu erkennen und Ihre organische Sichtbarkeit zu verbessern. Das spart Ihnen nicht nur Zeit, sondern auch Geld.

Die 4 Schritte für einen 30-Minuten-SEO-Audit

Lassen Sie uns direkt starten. Hier ist Ihre Checkliste für einen SEO Audit selbst machen:

Schritt 1: Technische Grundlagen überprüfen (8 Minuten)

Beginnen Sie damit, die technischen Probleme Ihrer Website zu checken. Nutzen Sie das kostenlose Tool Google PageSpeed Insights. Geben Sie Ihre Website-URL ein und schauen Sie sich die Ergebnisse an. Folgende Punkte sind wichtig:

  • Ist die Seite mobil-freundlich? Google bevorzugt mobile Websites.
  • Wie ist die Ladegeschwindigkeit? Unter 3 Sekunden ist optimal.
  • Gibt es Core Web Vitals-Probleme? Diese beeinflussen Ihr Ranking direkt.

Ein häufig gestellte Frage ist: Welche Fehler sind am schlimmsten? Die Antwort lautet: Mobil-Probleme und langsame Ladezeiten. Beheben Sie diese zuerst.

Schritt 2: On-Page-SEO prüfen (10 Minuten)

Öffnen Sie Ihre wichtigste Seite (meistens die Startseite oder eine Kategorie-Seite). Checken Sie folgende Punkte für einen vollständigen SEO Audit selbst machen:

  • Title-Tag: Enthält dieser Ihre Haupt-Keyphrase? Optimal sind 50-60 Zeichen.
  • Meta-Description: Ist diese vorhanden und ansprechend? 150-160 Zeichen verwenden.
  • H1-Überschrift: Gibt es nur eine H1 auf der Seite? Sie sollte das Hauptthema abdecken.
  • Interne Links: Sind wichtige Seiten miteinander verlinkt?
  • Bilder: Haben alle Bilder aussagekräftige Alt-Texte?

Dies sind die Basics, die jede Website haben sollte. Viele Inhaber übersehen diese Punkte, obwohl sie einfach zu beheben sind.

Schritt 3: Backlinks und Externe Links kontrollieren (7 Minuten)

Backlinks sind Verweise von anderen Websites auf Ihre Seite. Sie sind wichtig für Ihr Ranking. Nutzen Sie das kostenlose Tool Google Search Console. Falls Sie noch nicht angemeldet sind, registrieren Sie sich mit Ihrem Google-Konto. Dann schauen Sie unter dem Punkt «Links», wie viele externe Websites auf Sie verlinken.

  • Wie viele Backlinks haben Sie? (Je mehr, desto besser)
  • Von welchen Domains kommen diese Links?
  • Sind es qualitativ hochwertige Websites oder Spam?

Dies ist ein wichtiger Teil Ihres SEO Audit selbst machen. Wenn Sie keine oder sehr wenige Backlinks haben, sollten Sie gezielt an der Linkgewinnung arbeiten.

Schritt 4: Inhalt und Keywords überprüfen (5 Minuten)

Der letzte Schritt ist eine schnelle Inhalt-Prüfung. Fragen Sie sich selbst:

  • Ist mein Hauptkeyword im ersten Absatz vorhanden?
  • Habe ich das Keyword 1-2 Mal in den Überschriften verwendet?
  • Ist der Text mindestens 300 Wörter lang?
  • Beantworte ich die Fragen meiner Kunden?

Ein SEO Audit selbst machen bedeutet auch, ehrlich zu sich selbst zu sein. Wenn Ihr Inhalt dünn oder wenig hilfreich ist, muss er überarbeitet werden.

Kostenlose Tools für Ihren SEO Audit selbst machen

Sie benötigen keine teuren Software-Lizenzen. Mit diesen kostenlosen Tools können Sie einen soliden SEO Audit selbst machen:

  • Google PageSpeed Insights: Für technische Geschwindigkeit
  • Google Search Console: Für Ranking, Klicks und Backlinks
  • Google Analytics: Für Besucherdaten und Nutzerverhalten
  • Ubersuggest (kostenlose Version): Für Keyword-Recherche
  • Screaming Frog SEO Spider (kostenlose Version): Für Crawl-Fehler

Diese Kombination gibt Ihnen bereits einen guten Überblick über den Zustand Ihrer Website. Sie müssen nicht alles auf einmal machen. Ein SEO Audit selbst machen ist ein fortlaufender Prozess.

Häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten

Beim SEO Audit selbst machen passieren immer wieder die gleichen Fehler. Hier sind die Häufigsten:

  • Zu viele Keywords in einen Text stopfen (Overuse)
  • Alte Seiten löschen, ohne Weiterleitungen zu setzen
  • Falsche Keywords targetieren (nicht Ihre Kundensuchbegriffe)
  • Meta-Descriptions ignorieren
  • Mobil-Optimierung vernachlässigen

Wenn Sie diese Fehler vermeiden, sind Sie bereits besser als die meisten Websites.

Was ist der nächste Schritt?

Nachdem Sie Ihren SEO Audit selbst machen, sollten Sie eine Prioritätsliste erstellen. Was ist am wichtigsten? Oft sind das:

  1. Technische Fehler beheben (Geschwindigkeit, Mobile)
  2. On-Page-Elemente optimieren (Title, Meta-Description, H1)
  3. Inhalte überarbeiten und erweitern
  4. Backlinks aufbauen

Ein SEO Audit selbst machen ist keine einmalige Aktion. Regelmässige Überprüfungen (monatlich oder quartalsweise) helfen Ihnen, die Sichtbarkeit langfristig zu verbessern. Wenn Sie später Zeit sparen möchten oder spezialisierte Probleme haben, können Sie natürlich auch eine Agentur beauftragen. Aber viele Inhaber überrascht, wie viel sie selbst erreichen können.

Beginnen Sie noch heute mit Ihrem 30-Minuten-Check. Sie werden schnell feststellen, welche Verbesserungen den grössten Einfluss auf Ihr Ranking haben. Viel Erfolg beim SEO Audit selbst machen!

Foto von Stephen Phillips – Hostreviews.co.uk auf Unsplash

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